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Kategorie Freizeit & Hobby

Wasserpfeifen einst fast ausgestorben

Wasserpfeifen sind eine Erfindung aus Indien die mehrere Jahrhunderte zurück liegt. Sie wurde aus Kokosnüssen in einer selbstverständlich simpleren Variante hergestellt. Nach der Eroberung Indiens zog die Wasserpfeife sogar in die damaligen Adelskreise ein und erfreute sich immer größerer Beliebtheit, bis die Menschheit einen anderen Rauchgenuss bevorzugte, nämlich die im 19. Jahrhundert vermehrt vorkommende Zigarette.
Diese läutete die kurze Durststrecke der Wasserpfeife ein, doch sie  ganz zu verdrängen schaffte sie  nicht. In Indien und auch im Orient verbreitete sich das Rauchen der Wasserpfeife auch weiterhin und erlangte bis heute Kultstatus.  In mehreren orientalischen Ländern gehört das sog. Shisha-Rauchen fest zur Kultur, bis zur heutigen Zeit.In westlichen Regionen gelangte das Rauchen der Wasserpfeife in der heutigen Zeit zu einem zweifelhaften Ruf durch all jene die sie zum Rauchen von Haschisch oder auch Marihuana entdeckten.

Seit einigen Jahren etabliert sich das Wasserpfeife-Rauchen auch in Deutschland. Hierzu werden natürlich nicht unbedingt Betäubungsmittel eingesetzt sondern mittlerweile eine breite Palette an Tabaksorten mit verschiedensten Geschmacksrichtungen. In der Zwischenzeit haben sich sogar einige Lokale die nicht nur von orientalisch-stämmigen  Betreibern geführt werden als sogenannte Shishabars etabliert und werden gerne besucht.
Wasserpfeifen gehören in derartigen Etablissements genauso dazu wie anderorts die Maaß  zum Biergarten. Viele Genießer die Wasserpfeife rauchen sind noch nicht mal Raucher im normalen Sinne, sprich dass sie im Alltag Zigaretten rauchen, für sie ist die Wasserpfeife eine Art Entspannung. ie sind auch der Auffassung dass das Wasserpfeife-Rauchen weniger schädlich sei als der Rauch einer Zigarette, was ein Trugschluss ist. Selbst Mediziner in Nahost sind mittlerweile der Auffassung das Wasserpfeife rauchen weitaus bedenklicher ist als der Rauch einer Zigarette.

Zur Begründung der Bedenken trägt die Dauer des „Genusses“  bei.  Das Vergnügen eine Wasserpfeife ausgiebig zu rauchen dauert im Normalfall so lange wie man benötigt knapp 50-100 Zigaretten zu rauchen. Dazu kommt das der Tabak der zum Wasserpfeife-Rauchen benutzt wird sehr oft kontaminiert ist, z. B. durch Aromastoffe die zwar den Geschmack geben aber auch zu chemischen Reaktionen führen die zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen laut Auffassung der Mediziner. In erster Linie  benötigt eine Wasserpfeife ein gewisse Sorgfalt was die Hygiene betrifft die nur sehr mangelhaft umgesetzt wird da sie sehr viel Zeit und Genauigkeit erfordert.
Die Folgen hiervon sind nicht selten Ansteckungen mit Krankheiten wie Herpes oder in schlimmen Fällen Tuberkulose, mal ganz abgesehen von den üblichen Krebsrisiken.
Damit also die Wasserpfeife auch ein Ritual der Entspannung und geselligen Konversation bleibt sollte man sich überlegen in welchen Maaßen und in welchen Kreisen man sie zu sich nimmt.